Im Fieber geschrieben

Im Licht der aufsteigenden Sonne beschreibe ich die Gedanken der Nacht: Wo es begann, weiß ich nicht mehr. Die Handlung lief erst in 1 Haus, dann in der Wüste ab. In dem Haus hockte ich im Lotus-Sitz in 1 Zimmer, das ich zur Untermiete bewohnte. Meine Vermieterinnen waren 2 alte Frauen, und ich versteckte den Samen der Traumfelder, wenn sie hereinkamen. Ich fragte, als sie sich eines Tages an mein Feuer setzten, ob sie Räucherstäbchen mochten. Sie schüttelten den Kopf.
In der Wüste war 1 Art Arbeitslager. Zwar konnte ich hinaus aber wohin? Große LKW’s fuhren dort herum. Man mußte aufpassen, nicht in den Schwenkbereich ihrer Anhänger zu geraten.

Ich wartete und sie kam nicht. Ich sagte: „Miststück!“ Plötzlich stand sie hinter mir und fragte mich, was ich gesagt hätte.
Sie ging voran. Obwohl sie sehr klein war, konnte sie die Dünen leichter überwinden als ich. Ich versackte immer wieder im Sand, klammerte mich an dünnes, trockenes Gras.
Es gab dort irgendwo 1 Höhle, in der sie mit mir leben wollte. Ich sagte: „Ich lebe nicht in Höhlen.“

Ein Gedanke zu „Im Fieber geschrieben

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