Wege zur eigenen Suppe

Heutzutage wollen imma mehr Menschen ihre mickrigen Heime mit Originalen ausschmücken. Recht so! Deshalb sei hier die schon von Leonardo da Vinci angewandte Methode vorgestellt, sich eine eigene Suppe an die Wand zu werfen.

Zuerst leiht man sich aus der Kgl. Sammlung Windsor oda aus dem Louvre in Paris die Wurfszeichnungen für „Die letzte Suppe“ aus. Dann durchlöchert man den sog. Karton, wie diesen „St James the Greater“ (Wußte ganich, daß da auch Englända dabei warn. Womöglich noch 1 zweiter kleinerer?). Es iss wascheinlich der Jünga rechts neben Jesus, zu dem Leo selbst im 2.Cod. Forster (fol. 62 verso) folgendes notierte: „Der andere zeigt an den geöffneten Händen die Handflächen, hebt die Schultern gegen die Ohren und macht einen verwunderten Mund“, weil es wieda Fischsuppe gibt. Durch die Löcher pudert man Kohlenstaub auf die Wand des Wohnzimmers üba dem Sofa, was dann so aussieht:

Jetz brauch man nur noch die Punkte verbinden, die Flächen ausmalen und schon hat man den ersten Jünga fertich. Aba nich vergessen die Kartons Herrn Windsor wiedazugeben!

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Ein Gedanke zu „Wege zur eigenen Suppe

  1. Pingback: Schöne Bescherung | Flaschenpost

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