Inventar

1: Campbell’s Tomato Soup als glasierter Tontopf, wurstich, verbogen, wie aus einem VHS-Kurs „Töpfern für Anfänger“

2: „Otriven“-Nasen-Spray, die einzige Droge, von der ich mal schwer abhängig war. Als Student mußte ich sogar einen Otriven-Entzug durchmachen, als ich den Schuß schon stündlich brauchte und nirgendwo mehr ohne Spray hinging. Nach einer Nasenoperation benötigte ich das Zeug kaum noch. Jetz geht es wieder los, ich kaufe aber nur noch die schwächere Version für Kinder.

3: Silberpapier

4: geerbter Schreibtisch mit stark abgenutztem, hautfreundlichem Lederbezug auf dem Mittelteil – mit einer optischen Geschichte aus Tintenflecken. Als ich das Bodenleben aufgeben mußte, weil ich einen Schreibtisch für die entfremdete Arbeit als Lehrer brauchte, veränderte sich nicht nur die Raumwirkung sondern auch das Leben. Die Aussicht in den Obstgarten wirkte sich eher negativ auf die Arbeitsleistung aus.

5: chinesisches Büchlein, aus dem diese Aufzeichnungen stammen

6: Foto, das mein Vater von uns beiden machte (s. 16.9.2009)

7: mit transparentem Harz bemalte Glasscheibe

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