Ich brauche RECHTSSCHUTZ!

 

… A California man was charged with stalking a woman and using the Internet to encourage others to attack her. He allegedly did so by publishing the woman’s name, address, and telephone number in personal ads on the Net …
… In September (1992), when life began imitating art, Whitney Houston obtained a restraining order against a man accused of stalking her …
… (1994) Sex-based violence was made a civil rights violation, thereby applying federal penalties to spousal abuse and stalking a woman across state boundaries … (Encyclopaedia Britanica) 

Das Verblüffendste war für mich die Rechtslage: Daß ich sie nach einem wilden Auto-Rennen direkt bei der Polizei abliefern konnte, fand ich noch schlau. Nur konnte die Polizei nicht mehr mit ihr anfangen, als sie so lange zu vernehmen, bis ich verschwunden war. Denn in einem Rechtsstaat wird nur eingesperrt – nach einer deutlichen Straftat – wer geistig gesund ist. Daß jemand Tag und Nacht vor deinem Haus lauert, ist eigentlich nicht verboten. Die Verrückte wird erst weggeschlossen, wenn sie mich z. B. erschossen hat. Der zuständige Arzt erklärt sie für gesund, weil sie ja nicht in ihn verliebt ist, und deshalb ganz normal wirkt. Und wenn man handgreiflich wird, macht man sich mit Sicherheit strafbar. Außerdem nützt das langfristig genauso wenig wie ein Gespräch. Kommt dazu noch eine allgemein liberale Tendenz in der Psychiatrie, wie seit Ende der 60er, können die Verrückten viel Spaß haben.

Was bleibt, ist der subtile Gegenterror:
Benachrichtigung des Straßenverkehrsamts wegen verkehrswidrigen Verhaltens (drohender Führerscheinentzug)
Benachrichtigung des Gesundheitsamts (Überprüfung, ob geeignete Maßnahmen nach dem SOG getroffen werden müssen)
Herausfinden, bei welchem (meist völlig ahnungslosen) Arzt in Behandlung

Trotzdem endete ihr Terror erst mit meiner Auswanderung. Auswandern ist also eine gute Lösung.
Nur wer solches erfahren hat, kann wissen, wie es einem das Leben vergiftet, und wie man sich selbst dabei dem Wahnsinn nähert, z.B. durch Schlafentzug. Ohne meinen vernünftigen, einflußreichen Vater hätte ich sie vielleicht gekillt und im Moor versenkt.

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