Optimismus

wirrwar Januar 1988

Anfangen mit japanischem Bauernhaus. Die Reispapierwände werden mit Milchglas imitiert (Es gibt kein Milchglas in Nordsulawesi.), das Dach mit Palmblättern gedeckt (Sämtliche Viecher freuen sich drauf – und der Wind auch!).
Das Haus bekommt zeichnerische Gestalt.
Das Wohnhaus unten mit japanischen Wänden als Eßraum mit Veranda und Rotanmöbeln. Oben wird auf dem hölzernen Fußboden gesessen. Schlafraum mit Matratzen auf dem Fußboden.
Der Wasserturm ist klar (menara air).
1 chinesischer Tempel als Studio mit schwarzem Altar.
Das Rauchzimmer gemischt aus Toraja- und Sumatra-Architektur.
Der Verbindungsgang chinesisch.
Alles da – im Kopf.

Wir kaufen ein 2 tek-tek großes sawah!? Ernte ~25 Sack Reis im Jahr. 1/3 für uns. JUCHEH!
Bald gehört uns das Dorf.

Wenn ich die Fotos vom Grundstück sehe, die Pala-Bäume (Muskat), den alten Nußbaum, die Manga– und Kokosbäume, die Brettwurzeln, wie sie das Plateau halten und Terrassen bilden, so ist es ein Land der Bäume, und die Architektur müßte Rücksicht darauf nehmen. Es müßte eine Baumarchitektur sein.

Dort könnte ich, wie Lao Tzu sagt, ein heiliges und bescheidenes Leben in einem kleinen Dorf führen, mit einer nichts-tun-Landwirtschaft nach Masanobu Fukuoka.

Dome-design-USADome-design, USA

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