Corporate Identity

Jahrbuch-1

Das muß heutzutage sein. Auch Schule wird zum Produkt – besonders bei fallender Nachfrage. Und so bekam ich den Auftrag, 1 Cover für das Jahrbuch und die darin enthaltene 45er Single des Schüler-Orchesters zu entwerfen (Eigenartig – ich besitze kein Gerät mehr, um mir den Rag „The Easy Winners" von Scott Joplin (1868-1917) anzuhören. Klang ähnlich unprofessionell schräg wie die Bambus-Blech-Orchester der Minahasa.).

Huelle

Das Rafinierte an dem Label war, daß die rumeiernden, nicht konzentrischen Kreise die stereometrischen Körper beim Abspielen in die Tiefe zu saugen schienen.

Mein größter gebrauchsgraphischer Mißgriff ist sicher das Label, das ich für kleine Schnapsflaschen entwerfen sollte, die ebenso wie der Verkauf des Jahrbuchs die aufwendige Jubiläums-Feier mitfinanzierten. Bis sich einige Eltern beschwerten, war ich noch gar nicht auf die Idee gekommen, daß hier Lehrer als Drogenhändler fungierten – zumal Alkohol-Konsum bei Schülern ein großes Problem darstellte. Aber das war provinzielle Kultur. Geselligkeit und Vergnügen basierten auf Saufen. Darüber dachten nicht mal Akademiker nach.

Ratsschluck

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3 Gedanken zu „Corporate Identity

  1. Das sieht sehr professionell (schön) aus das Cover für das Jahrbuch & der Ratsschluck mit 32% Weizenkorn auch. Bist du auch schon einmal gelobt worden für deine eindrucksvollen Entertainment-Begabungen? Wenn nicht, dann tue ich das jetzt. „Es ist nicht einfach, perfekt zu sein, aber irgendeiner muß es sein, der Waldschrat von der Flaschenpost“

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