Gehen ohne Grund

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Gerhard Schulzes (*1944; „Eine Skizze zur Kulturgeschichte des Denkens“) Leitlinien:

1. Überwindung der Infantilität: Man braucht wenig, fast kein äußeres Material. Wichtig für das schöne Leben sind Zeit und innere Differenziertheit.

2. Rückgewinnung der Außenperspektive: Selbstvergessenheit bedeutet, sich ganz auf Ziele zu konzentrieren, die außerhalb des Subjekts definiert sind.

3. Wiederbelebung zyklischer Zeitmodelle: Hinter der aggressiven Abwehr des Alltagstrotts, der Langeweile, des Einerlei steht die Angst vor den geistigen Herausforderungen eines Lebens mit dem Altgewohnten.

Der sich selbst orientierende Mensch sollte kognitive Unsicherheit ertragen, zum integrativen Denken fähig sein (Vernetzung mit anderem Wissen) und selbstdenken. Er sollte Vertrauen haben und nicht das Risiko scheuen, positiv zu sein.

Screenshot aus „Tropico 4“

Ein Gedanke zu „Gehen ohne Grund

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