Tanzverbot

Harlequin-Hare

Newsletter der Giordano-Bruno-Stiftung:
PROTESTE ZUM HASENFEST: Selten hat sich zur Osterzeit so viel Widerstand gegen kirchliche Privilegien geregt. Nicht nur, daß an Gründonnerstag in vielen Orten „Kirchenaustrittspartys“ stattfinden (wer es noch nicht geschafft hat, aus der Kirche auszutreten, sollte diesen Termin nutzen), auch gegen das behördlich überwachte „Tanzverbot“ an den sogenannten „stillen Tagen“ (Karfreitag und Karsamstag) wird mehr und mehr Protest laut.
So ruft die Piratenpartei Gießen zu einer Tanzdemo an Karfreitag auf, selbst die FDP erinnert sich an ihre liberalen Prinzipien aus den 1970er Jahren und meint, daß man in einer pluralen Gesellschaft über das Tanzverbot ernsthaft diskutieren müsse (hier eine Veranstaltung in Trier).
Nicht zu vergessen: Wie jedes Jahr finden auch am kommenden Karfreitag in Köln und München die bewährten „Religionsfreien Zonen“ statt. Mit ketzerischen Filmen und allerlei „verbotenen Genüssen“ garantieren die Veranstalter „das Beste zum Hasenfeste“, nämlich „Heidenspaß statt Höllenqual!“.

Illustration von Alan Aldridge aus „The Butterfly Ball and the Grasshopper’s Feast“, 1973

Heidentanz

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