Kotzen im Kino

Anaconda

“They strike, wrap around you. Hold you tighter than your true love. And you get the privilege, of hearing your bones break before the power of embrace causes your veins to explode.”

Bevor das große, realistische Kotzen im Kino losging – etwa parallel zu den Handphone-Filmen – gab es schon „Anacoda“ (1997). „Zu einer Zeit, als die Spezialeffekte noch Tricks hießen, haben Filme über Riesenschlangen praktisch nichts gekostet – und gruselig waren sie trotzdem. Heute kostet sowas 65 Millionen Dollars, weil 50 Leute an den snake effects rumbasteln und ein paar mittlere Stars engagiert werden müssen, um Schlangenkotze zu spielen.“ (Michael Althen, „Die Kosten des Kotzens“). „Die Anaconda packt ihre Opfer am Kopf, schlingt sich um sie und drückt sie aus wie Mettwurst.“
Und wo gibt es die längsten Würgeschlangen der Welt (10m)? Auf Sulawesi natürlich – sofern sie nicht von den Wilden schon längst alle aufgefressen worden sind.

Abb. aus „Brehms Thierleben“ (1863/79)

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