My Father’s House

Heute Nacht träumte ich, ich wär‘ ein Kind da draußen, wo die Tannen wild und hoch wachsen.
Ich versuchte durch den Wald nach Hause zu kommen, bevor es dunkel wurde.
Ich hörte den Wind durch die Bäume rascheln, und Geisterstimmen erhoben sich aus den Feldern.
Ich rannte mit pochendem Herzen den verfallenen Weg hinunter, und der Teufel schnappte nach meinen Fersen.
Ich brach durch die Bäume. Da in der Nacht stand hart und strahlend das Haus meines Vaters. Hell und hart in der Nacht.
Die Äste und Dornbüsche zerrissen meine Kleider, zerkratzten meine Arme, aber ich lief, bis ich zitternd in seine Arme fiel.
Ich wachte auf und stellte mir vor, die schweren Sachen, die uns trennten, würden uns nie wieder auseinanderreißen.
Ich zog mich an und fuhr zu dem Haus. Von der Straße aus konnte ich sehen, wie die Fenster im Licht erstrahlten.
Ich ging die Treppe hoch und stand im Eingang. Da kam eine Frau, die ich nicht erkannte, und sprach mich durch die zugekettete Tür an.
Ich erzählte meine Geschichte, und wen ich sehen wollte. Sie sagte: „Tut mir leid, mein Sohn, aber hier wohnt keiner mehr, der so heißt.“
Das Haus meines Vaters strahlt hart und hell, steht wie ein Leuchtturm in der Nacht.
Es ruft mich, ruft so kalt und einsam. Es strahlt über diese dunkle Straße, wo unsere Sünden ungesühnt ruhen

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2 Gedanken zu „My Father’s House

  1. Leider ist dieses Viedeo, das Musik von SMEenthält, in D nicht verfügbar. Die Kackgema hat die Rechte daran nicht eingeräumt. Möge ein Meteor in die GEMA einschlagen!

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