Ohne Imperium

Christopher Johnson McCandless (1968-1992)

„So viele Leute sind unglücklich mit ihrem Leben und schaffen es trotzdem nicht, etwas an ihrer Situation zu ändern, weil sie total fixiert sind auf ein angepaßtes Leben in Sicherheit, in dem möglichst alles gleichbleibt – alles Dinge, die einem scheinbar inneren Frieden garantieren. In Wirklichkeit wird die Abenteuerlust im Menschen jedoch am meisten durch eine gesicherte Zukunft gebremst. Leidenschaftliche Abenteuerlust ist die Quelle, aus der der Mensch die Kraft schöpft, sich dem Leben zu stellen. Freude empfinden wir, wenn wir neue Erfahrungen machen, und von daher gibt es kein größeres Glück als in einen immer wieder wechselnden Horizont blicken zu dürfen, an dem jeder Tag mit einer neuen, ganz anderen Sonne anbricht.“ Christopher Johnson McCandless (*1968) verhungerte 1992 in der Wildnis Alaskas.

Jon Krakauer „In die Wildnis
Sean Penn „Into the Wild“ (2007)

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3 Gedanken zu „Ohne Imperium

  1. Herr McCandless war ein Ideologe. Er war kein Mensch, der die Vorgänge der Natur verstand, sondern einer, der sie bestaunte. Außerdem befasste er sich vorbereitend nicht intensiv genug mit dem Thema „Outdoor-Survival“ an sich, was zu großen Teilen seinen frühzeitigen Tod verschuldete.

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