Häuser

Rileks2

Hier sieht man die semi-permanente Lehm-Bauweise der vagabundierenden Lalat. Auf den ersten Blick erscheinen diese Bauten oft als strukturlose Matsch-Haufen, ein Effekt, der ganz erheblich zum Überleben in einer überwiegend feindlichen Umwelt beiträgt. Bei näherer Betrachtung stellt man unter den wurstartigen oder auch fein geglätteten Oberflächen architektonische Formen fest. So z.B. bei dem Lehmhaufen im linken Vordergrund, der im vorderen Decken-Bereich ein präzis geformtes Tonnengewölbe enthällt. Hinten rechts der Eingang zu einem kleinen Gehöft mit rundem Eingang und ebensolchen Fenster-Öffnungen. Während die oberirdischen Elemente meist geringe Dimensionen aufweisen, liegt der eigentliche Wohnbereich unterirdisch. Bei Gefahr oder wenn mal wieder ein Ethnologe versehentlich draufgelatscht ist, werden diese Bauten ganz schnell evakuiert und an anderer Stelle in kürzester Zeit wiedererrichtet.
Auf Grund der wissenschaftlichen Ergebnisse der Hanseatischen Südsee-Expedition von 1909 und den stellenweise okkulten Auswertungen durch den Entomologen Edmund Reitter (1845-1920) könnte es sich bei den Eiern im Vordergrund um die des Oryctes nasicorni handeln. Jedenfalls sehen sie irgendwie nasicornisch aus, finde ich.

Nashorneier

Die schwarze Trommel am Eingang dient den Lalat zur Signal-Gebung für die Arbeiter im Außenbereich, wenn Gefahr droht, oder wenn die Eier fertich gebraten sind.

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