Weg in die und aus der Idylle

Eine mein ganzes Leben begleitende infantile Prägung ist mein Interesse an Architektur-Modellen. Wen schon das Leben und das deutsche Bauamt um das aufregende Erlebnis besonderer Architektur und der eigenen Gestaltung des Lebensraumes betrügt, und wer niemals die Möglichkeiten kennenlernt, die anarchisch organisierte Gesellschaften kreativen Architekten bieten, dem bleiben nur Phantasie und Modell. Am Anfang meines Ausstiegs aus lebensfeindlichen, entfremdenden Metropolen stand neben dem chemisch Herauskatapultieren der Besuch des Historischen Museums in Hannover. Dort sah ich die für immer verlorene Schönheit bäuerlicher Entwürfe als liebevolle Miniaturen. Das Geheimnis der Schönheit und Geborgenheit in dieser Fachwerk-Architektur, zwischen der ich mich viele Jahre in Hildesheim bewegt hatte, liegt in ihrer abwechslungsreichen Gestalt trotz verbindender gemeinsamer Struktur. Weder Langeweile noch Chaos, menschlicher Maßstab und natürliche Materialien bei größter Naturverbundenheit.

Dreiseithof

„Dreiseithof“, 1745, Obernfeld, Landkreis Göttingen

Fuhrherrenhaus

Fuhrherrenhaus, 18.Jh., Buntenbrock, Landkreis Goslar

Schroer-Modell

Modell von Heinrich Schroer, der auch die 185 Miniatur-Häuser für die Rekonstruktion der Judengasse im Jüdischen Museum Frankfurt schuf.

Modell-Judengasse

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