Asoziale Brenner

Oekoterror

„In den ‚fortgeschrittenen‘ Gesellschaften von heute wurde eine ‚Schnickschnack-Zivilisation‘ aufgebaut, die auf einem höchst mangelhaften Verständnis der Natur, der Energetik und Gesellschaft beruht … Die gegenwärtigen Trends (Maßlosigkeit, Zentralisierung und Spezialisierung) verweisen auf eine Zukunft, in der ein Großteil der Menschheit an lebensnotwendigen Prozessen, wie an der Versorgung mit Nahrung, Energie und Wohnraum, nur noch als Zuschauer teilnehmen wird. Gegenwärtig sind die meisten Menschen wissensmäßig nicht in der Lage, für ihr Überleben in der Natur zu sorgen. Wollen wir Freiheit für den einzelnen erreichen und einen ökologischen Zusammenbruch durch überdimensionierte, verletzliche Netze verhindern, dann müssen wir die Gesellschaft neu aufbauen.“
John Todd, „Rettung durch eine Arche“

Wohnen gehört zu den Grundbedürfnissen. Deren Erfüllung und freie Gestaltung wird durch den Staat künstlich erschwert. Wie überreguliert D ist, wurde mir wiederum durch einen Artikel vom 3.2.2015 deutlich, den mir Ina zuschickte: Bußgeld bis zu 50000EUR, wenn man als Hausbesitzer seinen Heizungskessel nicht erneuert. Vielleicht für einen Rentner, der sich keine neue Heizungs-Anlage leisten kann? Rettet D die Welt vor einer wahlweise drohenden Kälte- oder Wärme-Periode? Oder war wieder die Lobby der metallverarbeitenden Industrie an der Energiespar-Verordnung erfolgreich beteiligt, die darauf hoffen kann, wie nun 5-10% aller Kessel und Brenner ersetzt werden müssen. Dabei geht es offensichtlich kaum um das Problem, Heizungen krisensicher, d.h. stromunabhängig zu machen. Im Gegenteil! Sie werden immer komplizierter. Ich kann mich noch an den Skandal um den neu erfundenen Brennwertkessel erinnern, der erst 1982 serienreif war. Das versuchten damals betroffene Kreise zu verhindern. Diese teuren und großen Kessel, die von der Erneuerungspflicht ausgenommen sind, benötigen zusätzlich Ventilator, Anschluß an das Abwasser-System, Pufferspeicher mit Schicht-Ladetechnik und eine hydraulische Weiche, die die Verbrauchskosten erhöht. Wie kompliziert und umstritten diese Technik ist, zeigt die Diskussion. Als leistungsfähigere Maschinen benötigen sie jedoch mehr Energie in Form von außerordentlich komplizierten Fabrikanlagen.
Als ich in meinem Haus so um 1980 eine Heizung einbaute, war jene auf dem neusten technischen Stand, und wurde mit dem Vorteil von Umweltfreundlichkeit und Energie-Ersparnis beworben. Der Kessel hatte neben dem mit Flüssiggas betriebenen Brenner, der keinen Schornstein benötigt hätte, eine nie benutzte Kammer für Festbrennstoffe, die natürlich den Wirkungsgrad des Brenners verminderte. Damit hätte ich im Krisenfall die Radiatoren im Obergeschoß und begrenzt auch die Fußboden-Heizung betreiben können. Ein Nebengebäude beheizte ich mit einem Kaminofen, den ich zumindest 17Jahre lang aus einem Misch-Wäldchen beschickte, das dabei immer schöner wurde. Das Fällen der Bäume im Winter machte mich zusätzlich warm. Auch die eigene Wasser-Versorgung mußte regelmäßig, kostenpflichtig überprüft werden. Beim Anstieg irgendwelcher Werte im Bereich 0,0…, wahrscheinlich durch Stoffe verursacht, mit denen die Bauern ihre Felder vergiften, drohte der Zwangs-Anschluß an das öffentliche Leitungswasser. Mit meiner ökologischen Abwasser-Anlage das gleiche Theater. Moderate Autarkie wird immer komplizierter und teurer. Hausbesitzer sind in D weitgehend entmündigt. Als ob sie im Besitz einer gefährlichen Waffe seien. Unabhängiges Wohnen nur gegen Waffenschein. Große Aufregung damals im Bereich um das Kernkraftwerk Stade: Leukämiefälle um 50% erhöht! Von 2 auf 3.

Schornstein82

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