Genossenschaftliches Tischgebet

FebJulAugOkt

Wer nicht schafft,
soll keine Rente kriegen,
laß uns, Herr, das nie verbiegen.
Laß uns alle, groß und klein,
treu in der Gewerkschaft sein!
Gib der Arbeit deinen Brägen,
bis wir einst uns müde schuften,
und – bevor wir in die Grube gruften –
am 1.Mai uns‘re Arbeit niederlägen.

sehr frei nach Paul Kästner
Abb. aus „Heimatkalender für Stadt und Kreis Uelzen“, 1949

13 Gedanken zu „Genossenschaftliches Tischgebet

  1. Aah, wußte ich auch nicht: Hirn oder Brägen wird in der Küchensprache das Gehirn von Schlachttieren genannt. lt. Wikipedia

    Also, Heraus zum 1. Mai Springbock (H)

  2. @puzzleblume: SO schlecht schmeckte mir das damals ganich. Man durfte nur nich dran denken, daß man das Gehirn anderer Lebewesen frißt.

  3. Es hat eine fiese schmierige Konsistenz, was nichts Gutes verheißt, wenn man dies nach Art der Naturvölker analog verinnerlicht. Dia Papuas haben damit nix als Probleme bekommen.

  4. Wassen für Probleme? Dasse alle gleich aussehn? Iss bei mir aba nich der Fall.

  5. Eigentlich waren die meisten zufrieden. Die Demos und Plakate waren die Fassade, die keiner ernst genommen hat … Von der Firma gab’s 10 Mark, die wurden anschließend verkonsumiert. (0,3 l Bier für 0,45 MDN)😉

  6. SO machen die das hier auch. Die meisten Demonstranten, die „Volksmeinung“ akzentuieren sollen, sind bezahlt. Es werden sogar Busse angeboten. Einfache Tagelöhner könnten sich das sonst ganich leisten. In diesem Sinne sind auch die Demos der radikalen Moslems zu verstehen, die ihr vielleicht gelegentlich in den Medien seht.

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