Berühmte Arschlöcher

Henry-Hastings-Sibley

Seine Methode wird von indonesischen Beamten noch heute angewandt: Von den Renten-Geldern für die Wilden, ergaunerte sich Henry Hastings Sibley (1811-91) als Pelz-Händler 30-80%. Das führte dazu, daß die Santee-Sioux in Minnesota unter Hunger und Kälte litten. Nachdem man ihnen ihr Land weitgehend geraubt hatte, versuchte man vergeblich, sie zu seßhaften Farmern zu machen. So kam es 1862, im Jahr, als Henry D. Thoreau – nicht gerade ein Indianer-Freund – mit 45 starb, zu erheblichen Unruhen. Alexander Ramsey, Gouverneur von Minnesota, der bei der persönlichen Bereicherung mit Sibley zusammenarbeitete, war der Ansicht: „Die Sioux-Indianer müssen ausgerottet oder für immer aus dem Staat vertrieben werden.“ Andrew Myrick, einer der Händler der Agenturen, verheiratet mit einer Indianerin, beantwortete die Forderungen der Santees mit: „So far as I am concerned, if they are hungry let them eat grass or their own dung.“ Es ist unklar, ob er es noch erlebt hat, wie das schmeckt, jedenfalls fand man den Mund seiner Leiche mit Gras vollgestopft. Im Laufe des Sioux-Aufstandes kam es auf beiden Seiten zu brutalsten Ausschreitungen, bei den Weißen waren viele unschuldige deutsche Siedler betroffen. Sibley, ohne militärische Erfahrung, wurde von Ramsey als Colonel an die Spitze eines Minnesota Regiments gestellt, mit dem er den Aufstand niederschlug, wofür er später zum Brigadier General ernannt wurde. Die Gefangenen reduzierte man weiter in Konzentrationslagern. In 5min-Prozessen fällte man 303 Todesurteile, die Sibley zwar bestätigte, doch Präsident Lincoln die endgültige Entscheidung überließ. Jener erlaubte nach Prüfung der Akten nur 38 Todesurteile, die in „Amerikas größter Massenexekution“ durch Erhängen mit Applaus vollzogen wurden. Die Leichen wurden für medizinische Zwecke verwendet. Danach stellte man fest, daß einer der gehängten Indianer bedauerlicherweise nicht auf Lincolns Liste gestanden hatte. Little Crow, der Kriegs-Häuptling der Sioux, wurde später beim Himbeeren-Pflücken von Siedlern erschossen. Dafür bekamen jene 25USD pro Skalp. Little Crows Skalp und Schädel stellte man in St. Paul öffentlich aus. Sein 16jähriger Sohn wurde ebenfalls zum Tode verurteilt. Nach Bemängelung des Verfahrens durch die Militärbehörden, wandelte man das Urteil in Haft um. Nach seiner Entlassung betätigte er sich als Diakon und gründete den ersten Christlichen Verein Junger Sioux-Männer.
Unter völliger Mißachtung internationaler Gesetze gelang es Sibley, 2 nach Kanada geflohene Sioux-Häuptlinge zu entführen und vor Gericht zu stellen. Deren Todesurteile kommentierte der „St. Paul Pioneer“: „Wir sind nicht der Ansicht, daß die morgigen Hinrichtungen schweres Unrecht darstellen, doch es wäre imponierender gewesen, wenn ein eindeutiger Schuldbeweis erbracht worden wäre … Kein Weißer wäre von einem aus Weißen bestehenden Gericht auf Grund des vorliegenden Beweismaterials verurteilt worden.“
Die restlichen Santees brachte man 1863 mit einem Dampfboot in ein Reservat, dessen Erde unfruchtbar, Wild und Regen eine Seltenheit waren, und dessen Wasser sich nicht zum Trinken eignete. Nach dem ersten Winter blieben von den 1300 Reservat-Indianern weniger als 1000 übrig.
„Die Weißen haben immer versucht, die Indianer dazu zu bringen, ihr Leben aufzugeben und wie die Weißen Männer zu leben – Land zu bebauen, schwer zu arbeiten und zu tun, was sie taten -, doch die Indianer wußten nicht, wie man das tut und wollten es auch nicht.“ (Wamditanka, Santee-Sioux)
Eine Variante erklärt den Mangel an Geld zur Unterstützung der Indianer mit dem Verhalten der psychisch gestörten Mary Todd Lincoln, Ehefrau des Präsidenten, die ohne Wissen ihres Mannes ein 4-Jahres-Budget vergeigte. Diese der Staatskasse fehlende Summe wurde dann bei den Indianern eingespart.

http://amertribes.proboards.com/thread/252/hanging-38-sioux-1862?page=2

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