Freitag mit Hebbel

Freitag

20. Februar 1942. Auf der Rückseite:

Schilt nimmermehr die Stunde hart,
Die fort von dir was Teures reißt!
Sie schreitet durch die Gegenwart
Als ferner Zukunft dunkler Geist;
Sie will dich vorbereiten ernst
Auf das, was unabwendbar droht,
Damit du heut entbehren lernst,
Was morgen sicher raubt der Tod.

Friedrich Hebbel (1813-63)

„Nach des Tages Müh‘ und Arbeit zieht es Hebbel, den Tagebuchverfasser, in eine Laubenkolonie des Denkens, wo Grübelei sich an spiraligen Sophismen ums Spalier rankt. Hemdsärmlig, polternd und maulend, macht er sich ans Werk. Und niemals ist man den größten Gegenständen breitspuriger, unzarter entgegengetreten.“
Walter Benjamin

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