Diskriminierung des Klippdachses

klippdachs

Zu den populären Irrtümern gehört, Rassen-Diskriminierung wäre per se negativ. Übahaupt nich! Jeder Klippdachs denkt da ganz anners. Keina weiß, wieso man ihn, ebenso wie den Hasen, laut 3. Buch Mose (11, 5) nich essen darf. Beim Hasen issas ja klar: Als bedeutendes Element christlicher Ikonographie isser für die Auslieferung von Jesus seine Ostaeia verantwortlich. Somit unverzicht- und nich eßbar. Aba der kaninchengroße Klippdachs? Was macht der schon mit seinem verkümmerten Schwanz? Er kann nich ma wie der Pfeifhase pfeifen. Auch seine Verwandtschaft zu Elefanten und Seekühen fällt kaum auf. Dafür kann er stundenlang direkt in die Sonne blicken. Ich könnte das nich. Riecht er vielleicht etwas streng? Früher hat man seine Pisse (Hyrazeum) als Wundamittel gegen Nervenleiden benutzt. Vielleicht wär das was für Roger, den Australier. Als adventistischer Missionar und Heila nimmt er die Regeln der Bibel wörtlich, iss Vegetarier und sehr krank. Nich nur in seina Lunge sondern auch geistich, weil er sich üba die unverschämten Wilden noch mehr ärgert als ich. Aba der Klippdachs hat genauso wie die Ohreule, der Sturzpelikan, der Zab, die Anaka, der Koah, die Letaa und der Homet übahaupt nix gegen seine Verewigung inner Bibel als unreines Tier. Das hilft ihm nämlich beim Übaleben. Kannste richtich sehn, wie froh ihn das macht. Wascheinlich kommta nich ma innen Himmel.

Procavia-capensis

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