Lügen im öffentlichen Raum

Lutherluegen

Sie schafft es einfach nicht, diese Großmutter aller Verfolgten: „Religion gehört in den öffentlichen Raum.“ Ja, wie eine öffentliche Bedürfnisanstalt, Frau Merkel! Benutzt nur von denen, die dringend müssen. Doch reicht das engagierten Hysterikern nicht, sondern sie wollen in aufdringlicher Weise die ganze Welt dominieren. Und alle, die das als Konkurrenten auch wollen, werden bekämpft – so wie Luther das getan hat. Mit Blick auf das 500. Reformationsjubiläum, in dessen Zeichen der Kirchentag in diesem Jahr stehe, würdigte Merkel die Leidenschaft des Reformators Martin Luther und dessen Einstehen für seine Überzeugungen. Wenn man sich auf diesen lutherischen Blick einlasse, „dann haben wir eine echte Chance, daß diese Tage, die vor uns liegen, Tage der Orientierung werden“.
Jawohl, sie halten uns in unserem eigenen Land gefangen, sie lassen uns arbeiten in Nasenschweiß, Geld und Gut gewinnen, sitzen dieweil hinter dem Ofen, faulenzen, pompen und braten Birnen, fressen, sauffen, leben sanft und wohl von unserm erarbeiteten Gut, haben uns und unsere Güter gefangen durch ihren verfluchten Wucher, spotten dazu und speien uns an, das wir arbeiten und sie faule Juncker lassen sein […] sind also unsere Herren, wir ihre Knechte.“ So der sozialneidische Blick Luthers auf die Juden. Deshalb sollte man ihre Synagogen niederbrennen, ihre Häuser zerstören, sie wie Zigeuner in Ställen und Scheunen wohnen lassen und ihren Rabbinern das Lehren bei Androhung der Todesstrafe verbieten.

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3 Gedanken zu „Lügen im öffentlichen Raum

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