Jüdische Ohren

XXX D01 MAD ALFRED 18

„Als Abram 99 Jahre alt war, erschien ihm der Herr und sprach zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott, wandle vor mir, dann wirst du unsträflich sein, und ich will einen Bund stiften zwischen mir und dir und will dich über alle Massen mehren … Alles, was männlich ist unter euch, das soll beschnitten werden. An der Vorhaut sollt ihr beschnitten werden. Das soll ein Zeichen sein des Bundes zwischen mir und euch. Im Alter von 8 Tagen soll alles, was männlich ist unter euch, beschnitten werden, Geschlecht für Geschlecht. Auch der Sklave, der im Haus geborne wie der von irgendeinem Fremden um Geld gekaufte, der nicht deines Stammes ist … Ein Unbeschnittener aber … dessen Seele soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden: meinen Bund hat er gebrochen.
Genesis 17

Von einem Extrem ins andere. Vom Rassen-Gesetz zum Schutz-Gesetz. Normales Verhalten gegenüber Juden ist in D wohl auch von einer Generation, die mit dem 3.Reich nichts mehr zu tun hat, vorerst nicht zu erwarten. Dieter Hanitzsch, Karikaturist der Süddeutschen Zeitung, entlassen, weil er Netanyahu mit abstehenden Ohren gezeichnet hat, was angeblich ein antisemitisches Klischee sei. Das einzige Klischee in seiner künstlerisch mageren Zeichnung ist der Judenstern. Abstehende Ohren sind ein allgemein gebräuchliches Mittel, Personen lächerlich zu machen. Klischees in der Karikatur von Juden sind Nase, Haare, Kopfbedeckung. Tatsächlich handelt es sich um den Versuch, irrationales Verhalten und vorauseilenden Gehorsam zu begründen. Juden dürfen in D nicht kritisiert werden, ihre Religions-Praktiken auch nicht, obwohl dabei die Freiheit der Religions-Ausübung das höhere Gut des Rechts auf Unversehrtheit von Unmündigen verletzt.
Ich habe mich schon oft gefragt, warum Juden überall, wo sie auftreten, solch ein Haß entgegenschlägt, denn Juden-Progrome sind ja keine Erfindung der Deutschen. Jene haben sie nur perfektioniert. Der mit Wucherzins verleihende Finanz-Jude kann es nicht sein. Zins zu fordern, ist den Juden verboten (Ezechiel 18, 13), Banker sind allgemein verhaßt, und Progrome waren nur eine günstige Gelegenheit, sich seiner Schulden zu entledigen. Auch ihre raffinierte Methode, sich einen Gott zu erfinden, der sie auserwählte und ihnen Land schenkte, das anderen gehörte, ist von allen imperialistischen Nationen angewandt worden. Problematischer erscheint ihre selbst gewählte Absonderung von Andersgläubigen. Fremdkörper in einer Nation sind konfliktträchtig. Schnell ist da ein Sündenbock gefunden für alles, was schiefläuft. Schamanistische Rituale, wie das an den Körper binden von kleinen Kästchen (Tfillim) mit Gebets-Texten, zeigen die primitiven Wurzeln dieser Religion. Doch absolut ekelhaft wird es, wenn man jüdisches Brauchtum wie Schächten und Beschneidung näher untersucht. Wer das quälerische Aufschlitzen von großen Tieren mal wirklich erlebt, braucht keine theoretische Begründung mehr dafür, Vegetarier zu werden. Wirklich kriminell ist das Beschneiden von 8 Tage alten Säuglingen. Hier hat Religion das Denken von Eltern derartig verwirrt, daß Mitgefühl vollkommen überlagert wird. Statt den absurden Behauptungen über den angeblich hygienischen Effekt der Beschneidung zu folgen, sollte man sich Fotos des Vorgangs und solcher von verstümmelnden Komplikationen ansehen. Tatsächlich geht es darum, Menschen irreversibel zu markieren. Deren traumatische Reaktionen werden als „Opfer“ für Gott eingestuft. „Wir wissen heute, daß jede, wo immer am Körper des Kindes ausgeführte Operation als Kernpunkt für die Aktivierung, Reaktivierung und Rationalisierung von Vergewaltigungs- und Kastrations-Phantasien dienen kann … Kinder unter dem Druck des Kastrations-Komplexes empfinden die Operation als Verstümmelung, als Strafe für aggressive Tendenzen, für exhibitionistische Wünsche, für ödipale Eifersucht und onanistische Betätigung.“ (Anna Freud, 1952)
Obwohl mehrere Gerichts-Urteile die Beschneidung von Unmündigen als Körper-Verletzung einstuften, die nicht zum Wohle des Kindes ist, wurde seit 2012 versucht, diese eindeutige Erkenntnis gesetzlich zu unterlaufen. Auch in diesem Fall entwickelten die Volks-Vertreter ein Eigenleben, das nicht im Einklang mit der Volks-Meinung steht. Man bekommt einen Eindruck, von dem, was sich in D abspielen könnte, wenn der Islam noch einflußreicher wird:
„(1) Die Personensorge umfaßt auch das Recht, in eine medizinisch nicht erforderliche Beschneidung des nicht einsichts- und urteilsfähigen männlichen Kindes einzuwilligen, wenn diese nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt werden soll. Dies gilt nicht, wenn durch die Beschneidung auch unter Berücksichtigung ihres Zwecks das Kindeswohl gefährdet wird.
(2) In den ersten sechs Monaten nach der Geburt des Kindes dürfen auch von einer Religionsgesellschaft dazu vorgesehene Personen Beschneidungen gemäß Absatz 1 durchführen, wenn sie dafür besonders ausgebildet und, ohne Arzt zu sein, für die Durchführung der Beschneidung vergleichbar befähigt sind.“
Dieses infame, politisch motivierte Gesetz ist seit Dezember 2012 in Kraft. Es enthält einen Freibrief für alle sich in D verbreitenden Wodu-Religionen, die minderjährige Opfer im Auftrage Gottes zu tätowieren, piercen oder sonstwie zu verstümmeln wünschen.

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Rocker

poesie

„Erst wenn man den Lebenslügen noch viel gewissenhafter nachspürt, namentlich den eigenen, beginnt die nützliche Arbeit.“
Erich Fried, „Stil und Lebenstil“

Der Mensch braucht Poesie. Ich nich. Mein Poesie-Album iss geerbt. Es enhält mit Bildern und Texten aus meiner Motorrad-Phase überklebte Poesie meiner Vorfahren. Jene setzte spät ein, denn für meine Pionier-Zeit benötigte ich eher einen R4 Kleinlaster. Da gab es viel zu transportieren. Als das erledigt war, und ich unverhofft Geld übrich hatte, fing ich 1987 mit einem Kawasaki Chopper LTD 450 an, mit dem ich nach kurzer Zeit heftich verunglückte. Es folgte ein Suzuki Chopper „Intruder“ in der 50 PS Version mit Kardan-Antrieb, den ich 1995 verkaufte, um meine Auswanderung noch zu erleben.

motorraeder

Ein Chopper, so weit das deutsche Überregulierung überhaupt zuläßt, mußte es sein. Das war mein durch „Easy Rider“ erzeugter Traum. Leider erwies sich das Motorradfahren in D als ziemlich beschissen: kalt, naß, windich, keine Musik, kreuzende Hunde neurotischer Besitzer – und der TÜV. Da schien das indonesische Klima geeigneter. Darauf hatte ich gezielt. Tatsächlich waren Straßen, Hunde und die Wilden in Indonesien um ein Vielfaches gefährlicher, und die inzwischen eingeführte Helmpflicht verdarb alles. Außerdem hatte ich wieder viel zu transportieren. So blieb nur die Erinnerung. SEUFZ! In D interessierte ich mich auch für die sozialen Motorrad-Netzwerke, die genauso kleinkariert zersplittert sind wie Parteien und Religionen. „Hells Angels“, „Bandidos“, die libanesischen „Mongols“ und die primitivsten von allen, die indonesischen „Satudarah“ (Ein Blut), verachten die nur individualistisch Genießenden und alle, die japanische Produkte fahren. Bei Maischberger sah ich 2 dieser in ihrer Säufer-Mythologie befangenen Witzfiguren wieder: Ein Boß und ein Pressesprecher der „Hells Angels“. Letzter wegen fahrlässiger Tötung vorbestraft und mit tätowierten Armen. Damit man jene besser betrachten konnte, die Ärmel hochgekrempelt. Beide natürlich bärtich mit Standard-Bierbäuchen. Sie faselten, als ob eine Anerkennung der Gemeinnützigkeit kurz bevorstand. Auch seien sie antimaterialistisch. Leider fragte Moderatorin Maischberger nicht nach den Kosten ihrer Harley-Maschinen. Statt sozialer Anerkennung dieser nach Geld, Macht und Respekt lechzenden Outsider, die glauben, das Gewalt-Monopol des Staates durch Droh-Gebärden von Wolfsrudeln aushebeln zu können, folgte das Verbot des Hells Angels-Logos. Nun klagen sie vorm Bundesverfassungsgericht, denn jene, die so dumm waren, sich das Logo auf den Rücken tätowieren zu lassen, müssen es jetzt beim öffentlichen Baden überkleben. Da hab ich nur noch gelacht. Tätowierte sind ja Menschen, die sich nich vorstellen konnten, daß sich was ändert. Minahasa-Frauen lassen sich gern die Augenbrauen tätowieren. Spätestens im Alter wirken sie dann wie Gespenster. Manchmal sehe ich Touristen mit Unterarmen, bei denen ich mich spontan frage, ob die Leute auch im Reisfeld arbeiten. So schmuddelich wirkt die bunte Tätowierung.

leichter-reiter

Auf nach Bagdad

fesch

Nur 56 tote deutsche Soldaten seit 2002 in Afghanistan. Ein guter Wert. Eigenartigerweise scheint es keine Verletzten, Krüppel und andere dauerhaft Behinderte zu geben. Anscheinend ist man gleich tot. Auch die Videos der US-Army zeigen einen ästhetisch begeisternden Krieg. Wunderbare Farben der roten Rauchbomben vor den gelb-braunen Tönen einer kargen Landschaft. Man steigt in Flugzeuge ein und aus, der mit einem Gummiband befestigte Heckschütze schießt ein bißchen aus der halb offenen Luke, niemand stirbt, kein Blut, nichts geht kaputt, jeder Soldat ordentlich verkabelt. Man möchte dabei sein, so dynamisch und gesichert geht es zu. Kuckt man sich jedoch auf YouTube ein wenig um, findet man Bewertungen englischer und amerikanischer Offiziere, die deutlich machen, für wie sinnlos sie ihren Einsatz halten. Besonders amerikanische Militärärzte, die aus dem Fleisch ragende Knochen sehen, verstümmelte Gesichter, die vom Kopf abwärts gelähmte Opfer aufgeben und deren Schreie hören, entwickeln eine gesunde Skepsis. Irrsinnige Mengen an teurer Munition werden weitgehend erfolglos verschossen. Die am häufigsten gehörten Rufe im chaotischen, unübersichtlichen Kampf: „Where are they?“ und „I’m out of ammo!“. Man redet englisch oder auch deutsch auf die betroffenen Afghanen ein, und jene nicken verständnisvoll.
Schade eigentlich, daß die Leichen heutzutage in die Heimat überführt werden müssen, nachdem man sie dezent vom Hauptgeschehen isoliert hat, damit keine Depressionen aufkommen. Gäbe es doch wunderbare Liegeplätze für die Toten im Orient, denn man ist ja nicht zum ersten Mal im Kaukasus, in Bagdad und auf dem Sinai: „Es wird in der Welt kaum einen schöneren Platz geben, wo deutsche Soldaten von letzten Schmerzen ausruhen, als den auf beherrschender Höhe am Bosporus liegenden Garten der einstigen Sommerwohnung des deutschen Botschafters.“ Man hatte ja historisch schon das Pech, mit den unfähigen Türken und Italienern verbündet zu sein. Der Militärberater der Türken Helmuth von Moltke klagte bereits über den „kranken Mann am Bosporus“: „Es ist lange die Aufgabe der abendländischen Heere gewesen, der osmanischen Macht Schranken zu setzen. Heute scheint es die Sorge der europäischen Politik zu sein, ihr das Dasein zu fristen.“ Und auch im ersten Weltkrieg konnten nur 5 Araber „zusammen die Arbeits-Leistung eines deutschen Arbeiters zustandebringen“. Die Beduinen pflegten sogar Isolatoren der von deutschen Technikern mühsam errichteten Stromleitungen zum Spaß zu zerschießen und konnten die Verbotstafeln nicht lesen. Zwar sammelten die Firmen Siemens und Telefunken wichtige Erfahrungen im Härtetest, aber der Feldzug entwickelte sich zum Flop. Bevor manche Kommunikations-Anlagen überhaupt fertiggestellt wurden, mußte man zusammen mit den Türken, die seinerzeit schon Symptome des Erdowahns zeigten, vor der siegreichen englisch-indischen Armee fliehen. Dabei waren Schuß-Verletzungen eher selten, sondern man starb an Cholera, Malaria, Pappatachifieber und Grippe. Man „fiel“ also nicht, sondern verreckte liegend in Aleppo, Mossul und Felludscha. In Mossul starben im Winter 1917/18 20000 Bewohner bei einer Hungersnot. Schon damals zeichneten sich die maßgeblichen Stellen in Berlin „durch eine bemerkenswerte Unkenntnis der Landesverhältnisse“ aus.
Anstatt daß junge Menschen, die mit ihrem Leben offensichtlich nichts anfangen können, jenes verkaufen, sollte man den Soldaten Anreize verschaffen, „unsere Freiheit“ nicht im Kaukasus oder an ähnlich abwegigen Orten zu verteidigen, sondern in Berlin, Köln und Kandel, also überall, wo sich der Erdowahn breit macht. Und damit die Uniform trotzdem fesch wirkt, sollte man zum Beispiel einen goldigen Hitzschlag-Orden oder den bronzenen Sandsack für Teilnahme an Flut-Katastrophen anbieten. Den Soldaten, die erfolgreich unterentwickelte Ausbilder ausgebildet und ein ganzes Land umerzogen haben, den silbernen Zeigestock. Wer zusätzlich das Herz jener Verwirrten erobert, erhält ein kleines, rotes für die Ordensbrust. Nicht zu verwechseln mit Blutspender-Abzeichen! Das gips extra.

Foto: Unteroffiziere der Kavallerie-Telegraphenschule (1899-1914)