Birne iss tot

birne

Birne gehörte zu den Politikern, die mich persönlich geschädigt haben. Seine wahnhaften Europa-Ideen waren so realistisch wie Merkels Vorstellungen von Luther. Chaos-Länder wie Italien und Griechenland per Federstrich als ernstzunehmende, gleichberechtigte Partner umzustufen, konnte nur gegen das Volk und gegen die Warnungen von Wirtschafts-Fachleuten verwirklicht werden. Hier kann man diesem Generalisten „schwere, persönlich zu verantwortende Versäumnisse vorwerfen. In einer stabilen Situation eine Finanzkrise auszulösen, ist kein historisches Meisterstück. Sich selbst um die Rente kümmern – JAWOLL! Aber nicht mit Null-Zinsen! So verlor der Euro gegenüber der Rupiah an Wert und stürzt bei jeder neuen Europa-Krise ab. Die Kurse der Renten-Fonds verharren im Keller, und die EU schwankt im selbst verschuldeten Chaos. Die Schwarzgeld-Spender werden aufatmen nach dem Tod dieses heuchelnden Tölpels, der trotz seiner verfehlten Politik gut verdient hat. Deshalb mein Nachruf: Gott schütze uns vor den Visionären! Fahr zur Hölle, Birne! Maria hilf!

Lithographie (Ausschnitt): Honoré Daumier, „Louis Philippe“, 1831

Leid-Kultur

kriegsbegeisterung

Ich hab ja mit diesen übabezahlten Charaktermasken nix mehr zu tun, weshalb ich dachte, der Thomas de Maizière würde gerade den Bundespräsidenten spielen. Aba der iss ja Innenminista! Deshalb kuckt er wohl so streng in unsa Inneres. Wahrscheinlich hatter sich jesacht: wenn ich schon so peinlich viel Geld vadiene, will ich den Deutschen wenigstens ma zeigen, wie ne Leitkultur aussieht. Und denn brauch man ja auch n Leit-Hammel dafür. So war ich gleich aufgeschreckt und hab versucht, Thomas seine 10 Thesen im Internet zu finden. Dazu hättich der „Bild am Sonntach“ mein bißchen Geld geben müssen.
Thomas, schämste dich ganich, ausgerechnet in der „Bild“ dein Leid zu klagen? Früha war „Bild“ der reine Dreck. Wer da schrieb, dokumentierte allein schon damit, wie die deutsche Kultur auf dem Hund blieb. Herausgeber Springer hat es meistahaft verstanden, Dreck in Kohle umzuwandeln. Die Amerikaner hätten ihn dafür als Präsidenten eingesetzt. So happich nur einige Fetzen von Thomas seina Leitkultur mitgekricht, die schon deutlichmachen, wie das von jedem Philosophie-Seminar bessa und billiga erledigt worden wär. Aba leida isses ja so, daß Hochkultur mit Junk finanziert werden muß, und Politiker benutzen den Dreck, um die Müllschlucker versorgen zu können – und um sich effektiver in Szene zu setzen.
Da gips zum Bleistift diese sozialen Gewohnheiten. Neulich happich n senilen Ex-Papst, n Bischof und n bayrischen Politik-Darsteller beim Biertrinken gesehn. Doch erleben wa uns außahalb bayrischer Biergärten im Umbruch, was die gewohnten Drogen wie Alkohol und Christentum betrifft. ÜBERALL auf der Welt keilt Religion die Gesellschaften auf extrem sinnlose Weise auseinander. DAS WOLLNWA NICH MEHR! Dagegen haben die Nandus in Mecklenburg-Vorpommern und Karamba Diaby im Bundestag ja vielleicht was Erfrischendes.
Und wozu brauchenwa Stolz? In Indonesien iss D supa angesehn, besonders deutsche Fußballer, die aus meina Sicht oft sehr merkwürdige Namen und Hautfarben ham. Aba wände nem Wilden querläufst, bisse für ihn der Nazi. Und wer tätowiert sich mit Stolz-Symbolen? Doch wohl die Dümmsten der Gesellschaft, die ihren Schrott-Status zu kompensieren versuchen. SIE sind es, die Fahne und Nationalhymne wirklich brauchen. Jeder Deutsche mit Bildung wird stattdessen auf eine recht gut funktionierende Demokratie und deren Grundgesetz nicht stolz sein – das iss son blödsinniger Begriff – doch wird er beides schätzen und den Vorteil sehn, den eine Geschichte der Aufklärung seinem Land gebracht hat. Dagegen dienen die Stolz-Anfälle der Schwachköpfe, die sich in der Regel auf Leistungen anderer beziehen, heutzutage wieda dazu, erfolglose militärische Einsätze überall in der Welt zu rechtfertigen. Dabei bin ich nich ma sicher, wie weit sich Kriegstreiberei, Europa-Wahn und die Großmutta aller Hilfsbedürftigen schon vom deutschen Volk entfernt haben.
Und Leistung gips überall. Ich möcht Thomas ma bei extrem schwüler Hitze im Reisfeld arbeiten sehn – ohne Klopapier. Was für ne Arroganz!
Wenn es endlich ma gelänge, deutsche Politik frei von Maden zu halten, die Steuergelder äußerst geschickt für Karriere und Luxus zu verschwenden verstehn, DARAUF könnte man stolz sein. Aba diese Entwicklung seh ich nich.
„Wohl sind auch in der Demokratie als Motive freiwilligen Gehorsams Gewohnheit, Bewunderung des charismatischen Politikers, Anerkennung gegenwärtiger Leistung verbreitet. In einer im Volke verankerten Demokratie sind jedoch diese Motive zweitrangig gegenüber dem Bewußtsein, daß der Staatswille durch politische Selbstbestimmung des Volkes zustande gekommen ist.“ (Hartwich, „Politik im 20. Jahrhundert“, 1964). Charles de Montesquieu (1689-1755) fand, daß Freiheit weniger das Ergebnis moralischer Eigenschaften eines Volkes sei als die Folge bestimmter Verfassungsreglungen, die die Staatsgewalt beschränken. Daraus entwickelte er die Idee der Gewaltenteilung. Inzwischen erleben wir eine Situation, in der diese durch übernationale Konstruktionen ausgehebelt wird. „Es ist daher notwendig, den Bürger aufzurufen, die Übereinstimmung des Staatswillens mit den höchsten Prinzipien von Recht und Sittlichkeit zu prüfen und den Gehorsam zu verweigern, fals eine irregeleitete Volksmehrheit gegen diese Prinzipien verstößt.“

http://www.jetzt.de/politik/wir-beichten-unsere-leitkultur-an-thomas-de-maiziere

 

Das urhebende Worthörnchen

mosemaennin

In kleinen Sprüngen huscht das Worthörnchen flink über den Erdboden. Mit kurzen Sätzen klettert es scheinbar mühelos am Stamm einer Birke empor. Geschickt eilt es durch das Geäst, läuft über einen Querast, wippt ein paarmal mit demselben auf und ab und springt dann mit einem gewaltigen Satz wie ein Zirkus-Artist zur benachbarten Eiche hinüber. Aus deren Krone läuft das Worthörnchen kopfüber wieder am Baumstamm herunter. Wie kommt es, daß das Worthörnchen ein so wendiges und sicheres Klettertier ist? Ich könnte das nich. Als Erbe eines der drei Urheber des Worthörnchens steht mir jedoch aus der Vervielfältigung, Verbreitung und öffentlichen Zugänglichmachung des Worthörnchens in Sammlungen für den Kirchen-, Schul- und Unterrichtsgebrauch eine angemessene Vergütung zu. Das hat mir Theresa aus der Abteilung Schul-, Kirchen- und Blindenbuch der Verwertungsgeselllschaft WORT schriftlich versichert. Das Worthörnchen, das im Moor wohnt, wo ich es früher immer bei seinen waghalsigen Sprüngen beobachtete, bekommt nichts. Deshalb muß es im Herbst Eicheln im Waldboden vergraben, die es oft nich wiederfindet, obwohl es nich blind iss. Das geht mir auch so.
Was machen eigentlich Kirchen mit nem Worthörnchen? Nachdem Gott Himmel, Erde, Wasser, Licht, Fische und Vögel geschaffen hatte, baute er u.a. auch 2 Worthörnchen. Und Gott sah, daß sie gut waren. Danach bastelte er noch einen Mann und eine Männin. Das war nich so gut, weil die Männin eines Tages im Garten Eden von einem Wort-Hörnchen verführt wurde, die Eicheln heimlich auszugraben und Oluwatofunmi Olukayode Onakoya, Diamond Onyedikachi Emma Ajali und Damilola Shadia Adenuga zu schicken. Die Eicheln waren aba nich verloren, denn sie wurden von Harry, dem Romance-Scammer, genutzt, den allerdings Gott verfluchte, für den Rest seines Lebens Staub zu fressen. Jedoch verloren der Mann und die Männin auf diese Weise die Harmonie in ihrem Garten.