Got to go back

Fotograph63

When I was a young boy back in Orangefield
Used to look out my classroom window and dream
And go home and listen to Ray say
‚I Believed to My Soul‘, after school

Ah, that love that was within me
You know it carried me through
Well it lifted me up, it did fill me
Meditation contemplation too

Got to go back, we’ve got to go back
Got to go back, got to go back
For the healing go on with the dreaming

All these people in the street
And the summer is almost here
Got to go outside in the fresh air
And walk while it’s still clear

Breathe it in all the way down
To your stomach too
And breathe it out with a radiance
Into the night time air

Got my ticket at the airport
Well I guess I’ve been marking time
I’ve been living in another country
That operates along entirely different lines

Keep me away from porter or whiskey
Don’t play anything sentimental, it’ll make me cry
Got to go now my friend
Is there really any need to ask why

I guess we’ve got to go back

Van Morrison
https://www.youtube.com/watch?v=y0mB0F_l6TA

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Wundermauer

wondermusic

Die 1968 von George Harrison produzierte Film-Musik „Wonderwall“ war eine Offenbarung für mich. Mit kleinen Appetit-Häppchen demonstrierte Harrison erstmalig, wie sich eine Verbindung aus Ost und West mit ganz ungewohnten Instrumenten anhören konnte, die manche noch heute überfordert. „I was getting so into Indian music by then that I decided to use the assignment as an excuse for a musical anthology to help spread the word.” (Harrison, 1987). Damals waren weitere Stücke indischer Musik nirgendwo zu bekommen. Heute auf YouTube allen zugänglich. Schon das Cover der LP begeisterte mich: Ein verklemmter Europäer, einem Gemälde von Magritte entsprungen, vor einer unüberwindlichen Ziegelwand. Selbst die einzige Blick-Öffnung unereichbar. Dahinter badende Frauen, wahrscheinlich von Krishnas Flötenspiel angelockt, dem selbst achtbare Damen folgten, die das Abendessen stehenließen, ohne ihr Haar fertiggeflochten zu haben. Angeblich eine Metapher für die Sehnsucht der Seele, die weltlichen Pflichten zu vernachlässigen, um sich mit dem Göttlichen zu vereinen. Zwar stand Harrison immer mit einem Bein im Kitsch, und es ist wohl besser so, daß ich den Film nie sah, sondern meine eigenen Phantasien entwickelte. Schließlich konnte ich auch ohne chemische Unterstützung nicht nur einen Blick hinter die Mauer werfen sondern sogar dahinter leben. Und natürlich war es eine partielle Enttäuschung. Doch ohne die Mauer unter großen Mühen überklettert zu haben, wäre immer die Sehnsucht geblieben nach dem ganz Anderen. Heute weiß ich, wie man das Wundersame nur in sich selbst herumtragen kann, und wie man seine kleine Welt mit Ziegeln und Stacheldraht umgeben muß, um sie vor den Wölfen zu bewahren. Das ist eigentlich traurig. Doch außer den harten Schatten, die der Vollmond erzeugt, ist da auch immer wieder dieses fahle Leuchten, das alles verwandelt.

wondernow

Noch besser: Ravi Shankar, “Chants of India” (Full Album)