Der hl. Thomas widerlegt Averroës mit Windows 10

tomquindark

„Denn ein Irrtum über die Schöpfung wirkt sich aus in einem falschen Wissen von Gott.“
Thomas von Aquin (1225-74)

Leider verstand er seine eigene Erkenntnis nicht, dieser verfettete Ignorant, der die Erde als Zentrum des Kosmos ansah, dabei von einem Engel durch eine äußerst schmerzhafte Gürtung gewappnet gegen alle Versuchungen, der überreichlich Unsinn über die letzten Dinge produzierte, den wahrscheinlich niemand mehr liest, jedoch durch die Neuscholastiker als Ahnherr katholischer Lehre dogmatisiert wurde. „Es ist nichts Unangemessenes in dem Gedanken, daß Gott mit den Ehebrechern mitwirke in deren natürlichem Tun. Nicht die Natur der Ehebrecher nämlich ist böse, sondern ihr Wollen. Was aber aus der Kraft ihres Samens gewirkt wird, entspringt nicht ihrem Willen, sondern ihrer Natur. Darum ist es nicht unangemessen, daß Gott zu diesem Tun mitwirkt und ihm seine letzte Vollendung gibt.“ Deshalb treibt man ja auch das Ergebnis von Vergewaltigung nicht ab. Und die wirklich geistich Fitten sind die Fußballer: „Es ist offenbar, daß, je besser der Leib bereitet ist, ihm eine um so bessere Seele zuteil wird. Da unter den Menschen einige einen besser bereiteten Leib besitzen, wird ihnen auch eine mit größerer Erkenntniskraft ausgestattete Seele zuteil.“ Besonders offenbar wird seine spekulative Faselei am Thema Schöpfung: „Die Liebe, mit der Gott seine eigene Gutheit liebt, ist die Ursache der Erschaffung der Dinge … Schöpfung geschieht in einem einzigen Augenblick: sobald etwas geschaffen wird, ist es schon geschaffen, wie, was erleuchtet wird, auch schon hell ist.“ Damals bei Yahoo habe ich mich mal erfolglos mit der puren Blödheit einer „Engel-Gruppe“ angelegt. „In uns lebt nicht allein die Lust, die wir mit den Tieren, sondern auch die Lust, die wir mit den Engeln gemein haben.“ Letztere haben Anlaß zur Freude: „Der eine Grund zur Freude verbleibt den Engeln, sowohl wenn die Menschen Buße tun, wie wenn sie sündigen: daß die Ordnung der göttlichen Vorsehung erfüllt wird.“ Das macht uns froh und lädt ein zum Schweigen. „Gott wird durch Schweigen geehrt – nicht weil wir von ihm nichts zu sagen oder zu erkennen vermöchten, sondern weil wir wissen, daß wir unvermögend sind, ihn zu begreifen.“ Was den katholischen Klerus leider nicht davon abgehalten hat, die Lehren des offensichtlich schizophrenen Thomas von Aquin, der die Monarchie für die beste Staatsform hielt, im Jahre 1879 zur offiziellen Philosophie der katholischen Kirche zu erheben. Und so wurde mein Vater im Jahre 1962 von Oberregierungsrat Dr. Johannes Wollschläger zum 16. Stiftungsfest der Katholischen Studentengemeinschaft „Albertus Magnus“ und 15. Gründungsfeier der Gemeinschaft Katholischer Akademiker Braunschweigs mit einer Karte eingeladen, die einen mittelalterlichen Holzschnitt des lehrenden Thomas zeigte.
„Offenbar ist die Sünde des Unglaubens größer als alle Sünden der Verkehrtheit der Sitten“. Weshalb ein pädophiler Kleriker ebenso vor den Ungläubigen geschützt werden muß wie ein andere Menschen belästigender Prominenter, sofern sie Gottes Wort verkünden. Amtsträger der Kirche vermögen die Sakramente zu spenden, „auch wenn sie böse sind“. Die physischen aber auch psychischen Strafen der Gottlosen finden dagegen nie ein Ende – wenn man sie schon nicht mehr verbrennen kann – denn ihr Vergehen wiegt schwerer als Falschmünzerei. Auf jeden Fall sollte man sich nicht vor dem 70. Lebensjahr taufen lassen, denn „durch die Taufe werden alle Sünden ausgelöscht“. Dagegen soll der andalusische Philosoph Averroës (1126-98) in der Logik die einzige Möglichkeit des Menschen gesehen haben, glücklich zu werden.

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Lügen im öffentlichen Raum

Lutherluegen

Sie schafft es einfach nicht, diese Großmutter aller Verfolgten: „Religion gehört in den öffentlichen Raum.“ Ja, wie eine öffentliche Bedürfnisanstalt, Frau Merkel! Benutzt nur von denen, die dringend müssen. Doch reicht das engagierten Hysterikern nicht, sondern sie wollen in aufdringlicher Weise die ganze Welt dominieren. Und alle, die das als Konkurrenten auch wollen, werden bekämpft – so wie Luther das getan hat. Mit Blick auf das 500. Reformationsjubiläum, in dessen Zeichen der Kirchentag in diesem Jahr stehe, würdigte Merkel die Leidenschaft des Reformators Martin Luther und dessen Einstehen für seine Überzeugungen. Wenn man sich auf diesen lutherischen Blick einlasse, „dann haben wir eine echte Chance, daß diese Tage, die vor uns liegen, Tage der Orientierung werden“.
Jawohl, sie halten uns in unserem eigenen Land gefangen, sie lassen uns arbeiten in Nasenschweiß, Geld und Gut gewinnen, sitzen dieweil hinter dem Ofen, faulenzen, pompen und braten Birnen, fressen, sauffen, leben sanft und wohl von unserm erarbeiteten Gut, haben uns und unsere Güter gefangen durch ihren verfluchten Wucher, spotten dazu und speien uns an, das wir arbeiten und sie faule Juncker lassen sein […] sind also unsere Herren, wir ihre Knechte.“ So der sozialneidische Blick Luthers auf die Juden. Deshalb sollte man ihre Synagogen niederbrennen, ihre Häuser zerstören, sie wie Zigeuner in Ställen und Scheunen wohnen lassen und ihren Rabbinern das Lehren bei Androhung der Todesstrafe verbieten.

Diskriminierung des Klippdachses

klippdachs

Zu den populären Irrtümern gehört, Rassen-Diskriminierung wäre per se negativ. Übahaupt nich! Jeder Klippdachs denkt da ganz anners. Keina weiß, wieso man ihn, ebenso wie den Hasen, laut 3. Buch Mose (11, 5) nich essen darf. Beim Hasen issas ja klar: Als bedeutendes Element christlicher Ikonographie isser für die Auslieferung von Jesus seine Ostaeia verantwortlich. Somit unverzicht- und nich eßbar. Aba der kaninchengroße Klippdachs? Was macht der schon mit seinem verkümmerten Schwanz? Er kann nich ma wie der Pfeifhase pfeifen. Auch seine Verwandtschaft zu Elefanten und Seekühen fällt kaum auf. Dafür kann er stundenlang direkt in die Sonne blicken. Ich könnte das nich. Riecht er vielleicht etwas streng? Früher hat man seine Pisse (Hyrazeum) als Wundamittel gegen Nervenleiden benutzt. Vielleicht wär das was für Roger, den Australier. Als adventistischer Missionar und Heila nimmt er die Regeln der Bibel wörtlich, iss Vegetarier und sehr krank. Nich nur in seina Lunge sondern auch geistich, weil er sich üba die unverschämten Wilden noch mehr ärgert als ich. Aba der Klippdachs hat genauso wie die Ohreule, der Sturzpelikan, der Zab, die Anaka, der Koah, die Letaa und der Homet übahaupt nix gegen seine Verewigung inner Bibel als unreines Tier. Das hilft ihm nämlich beim Übaleben. Kannste richtich sehn, wie froh ihn das macht. Wascheinlich kommta nich ma innen Himmel.

Procavia-capensis