Wiedergänger

squaw

„Vom Kongreß, dem Weißen Haus und von Menschenrechtsgruppen hören wir ständig Klagen über Völkermord oder die Benachteiligung dieser oder jener Gruppen. Aber kein Volk ist je so schlecht behandelt worden wie die amerikanischen Ureinwohner … Nachdem ihnen ihr Land weggenommen worden war und die ausgelaugten Überlebenden … in Reservate getrieben worden waren, schickte die Regierung Missionare von sieben oder acht Konfessionen dorthin … Die Missionare teilten die Reservate unter sich auf wie einen Kuchen. Sie stahlen Indianerkinder und schickten sie auf religiöse Akademien … wo sie geschlagen wurden, wenn sie ihre eigene Sprache sprachen … Wenn sie überhaupt einen Gedanken auf die Indianer verschwenden, dann haben die meisten Amerikaner eine Collage aus Filmbildern im Kopf … Der Angriff auf die Indianer wurde bis ins zwanzigste Jahrhundert fortgeführt, aber auf andere Weise … Seit seinen Anfängen diffamiert Hollywood die Indianer in Filmen … John Wayne hat den Indianern wahrscheinlich mehr Schaden zugefügt als General Custer … eines der einzigartigen Charakteristika des Menschen [ist] seine Beeinflußbarkeit. Ein anderes ist der Drang, Mythen zu schaffen und an sie zu glauben … [die Wertsysteme] repräsentieren keine Wahrheit, sondern produzieren Eindeutigkeit … so nehmen sie den Platz des Wissens ein, indem sie die Mutmaßungen anderer in Dogmen verwandeln.
Ich hatte mein ganzes Leben versucht, Gutes zu tun, aber … es gibt Probleme, zu deren Lösung ich nichts beitragen kann … Im Namen der Religion und der Dogmen sind mehr Menschen umgebracht worden als aus irgendeinem anderen Grund … und immer noch klammern wir uns an die überholten Mythen von Gut und Böse aus Bibel und Talmud … Nichts hat den Menschen je gut gemacht. Ich habe Millionen von Dollar verschenkt, aber mittlerweile ist mir klar, daß der größte Teil davon den Menschen, denen ich das Geld zugedacht hatte, nichts genutzt hat … Die letzten Reste meines Optimismus hinsichtlich der Entwicklung der Menschheit konzentrieren sich auf den Glauben, daß die genetische Veränderung … die einzige Lösung für das darstellt, was Hannah Arendt die Banalität des Bösen genannt hat.
Wenn man mich geliebt und sich um mich gekümmert hätte, wäre ich ein anderer Mensch geworden.“

Marlon Brando (1924-2004), „Mein Leben“, 1994

Wilde

„The Revenant“ (2015)

Der Friedensbote

Baierlein

Beth-any, Haus des Elends, nannte der Missionar die arme Niederlassung, welche die Indianer Shinguagonshkom nannten; denn das Elend, leibliches und geistliches, war sehr groß … Der Häuptling war in böser Laune, und die Friedensbotschaft ward nur ungern angehört … So verachtete auch er das Leben und Tun der Weißen und lachte den Missionar nur aus. Dieser aber rief ihm zu:
‚Irre dich nicht, Gott läßt sich nicht spotten. Du wirst sterben, wie deine Väter gestorben sind, und ich wie die meinen. Dann aber werden wir beide vor Gottes Gericht erscheinen, und da werde ich zeugen, daß ich dir Gottes Wort und den Weg des Heils verkündigt habe, und daß du es von dir gestoßen hast!‘“
E. R. Beierlein, „Unter den Bäumen“, Deutsche Jugendbücherei, Berlin-Leipzig

We affirm the ministry and presence of angels, the reality of the devils and demonic forces.
We affirm that the “stripes” placed upon Jesus Christ at his crucifixion provide physical healing to all who will believe and receive.
http://www.bethany.com/contact/prayer

gepatscht

Apachen bei Papst Johannes XXIII., Rom, 1961